Joscha Thieringer
Autor:
Joscha Thieringer

Sportartikelhersteller stellt hohe Anforderungen an Handelspartner

江苏11选五开奖结果:Digitalisierung im Sportbusiness: So treibt Adidas die Entwicklung voran

黑龙江快乐10分走势 www.q8f2.cn Mit seiner Strategie ?Creating the New” treibt Adidas die digitale Transformation voran. Viele H?ndler befürchten jedoch, bei dem hohen Tempo des Sportartikelgiganten auf der Strecke zu bleiben. Roland Auschel und Jacqueline Smith-Dubendorfer erkl?rten auf dem ISPO Digitize Summit, wie Adidas das Rennen gemeinsam mit seinen Handelspartnern gewinnen will.

?Die Digitalisierung als Ganzes ist nicht planbar”, machte Roland Auschel in seiner Keynote?deutlich.

Das frühzeitige Aus der deutschen Fu?ball-Nationalmannschaft bei der WM in Russland kann Adidas nicht schmecken, das hat Roland Auschel, Chief Sales Officer und Mitglied des Vorstands, durchblicken lassen. Eigentlich wollten er und Jacqueline Smith-Dubendorfer ihre Keynote auf dem ISPO Digitize Summit in München in Trikots halten, er im DFB-Dress, sie in Schweizer Farben. ?Diese Idee habe ich aber nach dem gestrigen Spiel verworfen”, sagte Auschel mit einem Augenzwinkern.

Als Vertreter eines globalen Sportartikelgiganten ist Auschel trotz des deutschen Ausscheidens überzeugt, ?dass wir noch eine gro?artige Fu?ball-Weltmeisterschaft in Russland erleben werden.” Für Adidas spielt die WM nicht nur aufgrund des millionenfachen Verkaufs von Fu?balltrikots und -b?llen eine wichtige Rolle, sondern sie soll die digitale Transformation, der sich der Konzerns aus Herzogenaurach verschrieben hat, ein weiteres Stück voranbringen.



Adidas sammelt bei der WM 2018 wichtige Erkenntnisse

So sei beim Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Schweden (2:1) erstmals auf den Werbebanden im Stadion die Adidas-App beworben worden, berichtete Auschel: ?Die Anzahl der Downloads ist daraufhin um 14 Prozent gestiegen.” Aus den Daten, die w?hrend der WM in Russland gewonnen werden, will Adidas wichtige Schlüsse für seine digitalen Plattformen und fürs E-Commerce ziehen. Mehr Daten bedeutet bessere User-Ansprache bedeutet mehr Abverkauf – so l?sst sich die Grundformel zusammenfassen.

Adidas investiert viele Millionen Euro in die Digitalisierung und will überall dabei sein, wo auch die Konsumenten sind. Es ist daher eher eine Vision als eine Strategie, auf die sich alle beim Unternehmen eingeschworen haben. ?Die Digitalisierung als Ganzes ist nicht planbar”, machte Roland Auschel in seiner Rede deutlich, ?aber die digitalen Einzelschritte sind planbar”.

Die Digitalisierung als Radrennen

über den Direktverkauf auf den eigenen E-Commerce-Plattformen sollen bis 2020 vier Milliarden Euro Umsatz erzielt werden – eine gewaltige Steigerung. Jacqueline Smith-Dubendorfer, Vice President Digital Partner Commerce, stellte bei ihrem Vortrag im ICM vor, wie diese Ziele erreicht werden sollen und verglich die Digitalisierung mit einem Radrennen. ?Gehen wir gemeinsam an die Spitze des Pelotons. Nur gemeinsam k?nnen wir das Rennen gewinnen", sagte die Managerin.

Dass sich Adidas als Global Player mit seinen rund 57.000 Mitarbeitern als der Star dieser Radmannschaft versteht, ist selbstverst?ndlich. Doch auf den schweren Etappen ben?tigt Adidas viele Helfer. ?Kooperationen wie die mit Zalando oder Sport Scheck sind wichtig und wertvoll”, betonte Smith-Dubendorfer.

Drei Voraussetzungen für Adidas-Partner

Für den Erfolg müsse man gemeinsam die Frage beantworten: ?Wie k?nnen wir die Kundenzufriedenheit off- und online maximieren?” Smith-Dubendorfer pr?sentierte drei Voraussetzungen für eine Partnerschaft mit Adidas:

  1. Commitment zu Adidas und den dazugeh?rigen Marken.

  2. Eine enge strategische Partnerschaft bei der Generierung und Nutzung von Daten.

  3. Wachstum durch Optimierung bestehender Strukturen und durch Adaption neuer Gesch?ftsfelder.

Jacqueline Smith-Dubendorfer, Vice President Digital Partner Commerce, stellte bei ihrem Vortrag im ICM vor, wie diese Ziele erreicht werden sollen und verglich die Digitalisierung mit einem Radrennen.

Smith-Dubendorfer w?hlte bei ihrem Vortrag klare Worte und machte – um im Bilde des Radrennens zu bleiben – deutlich: Nicht alle, die im Moment noch mitstrampeln, werden auch ins Ziel kommen.

Die Sportfachh?ndler müssten sich unangenehmen Fragen stellen, sagte die Managerin. ?Sie wollen das digitale Rennen gewinnen? Dann müssen Sie sich fragen, ob Sie wirklich das Tempo mitgehen k?nnen. Haben Sie die richtigen Leute, um zu bestehen? Ist Ihre IT-Infrastruktur bereit für die neue Zeit?”, fragte die Adidas-Vertreterin ins Auditorium. ?Wir sind bereit, mit unseren Partnern in Austausch zu treten.”

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