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Gunnar Jans

Mediendirektor Stefan Mennerich über Content, Reichweite, Monetarisierung, GIFs

3d字谜画谜:Was die Sportindustrie vom FC Bayern 4.0 lernen kann

黑龙江快乐10分走势 www.q8f2.cn Der FC Bayern München ist l?ngst mehr als Deutschlands erfolgreichster Fu?ballverein. Durch die Digitalisierung ist aus der AG ein weltweit operierendes Unternehmen geworden, das dank seiner eigenen Kan?le in den sozialen Medien mehr als 80 Millionen Menschen erreicht – und 735 Millionen Views auf der GIF-Plattform Giphy erreicht.?Bayerns Digitalstrategen erl?uterten auf der ISPO Digitize, wie der FC Bayern 4.0 seine Fans, User und letztlich Kunden aktiviert. Und www.q8f2.cn erkl?rt, was die Sportindustrie vom FC Bayern lernen kann.

Stefan Mennerich, Mediendirektor des FC Bayern, zeigt bei ISPO Digitize ein GIF mit Franck Ribéry.
Stefan Mennerich, Mediendirektor des FC Bayern, zeigt bei ISPO Digitize ein GIF mit Franck Ribéry.

Knapp 47 Millionen Fans auf Facebook. 12,8 Millionen auf Instagram.?5,6 Millionen auf Twitter. Dazu Reichweiten von 10 Millionen Zugriffen monatlich über die Webseite und 12 Millionen über die App – der FC Bayern München erreicht weltweit eine riesige Community. Im Juli 2018 toppen weltweit nur noch Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester United und der FC Chelsea die Social-Media-Zahlen des FC Bayern.

Mit diesen Massen, die der deutsche Fu?ball-Rekordmeister dank der digitalen Transformation bewegt, kann gewiss nicht jede Brand in der Sportindustrie mithalten. Und der gew?hnliche Sporthandel schon mal gar nicht. Und doch k?nnen beide Seiten, Industrie und Handel, das ein oder andere lernen von der Digitalstrategie des FC Bayern – wie die Vortr?ge von Mediendirektor Stefan Mennerich und Digital-Stratege Benjamin Stoll auf dem ISPO Digitize Summit zeigten.

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1. Reichweite ist die Basis, guter Content dafür ein Muss

In Zeiten explodierender Fu?ball-M?rkte mit Abl?sesummen im dreistelligen Millionenbereich sind die Chancen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, l?ngst zum entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden. Und doch ?steht die Monetarisierung bei uns ganz am Schluss in der Kette“, wenn es um die Beziehung zu den Nutzern geht, erkl?rt Mediendirektor Stefan Mennerich. ?Reichweite ist die Basis von allem“, sagt der Medienchef, ?und die erzielen wir mit relevantem Content.“

2. Alle Plattformen mit authentischem Content bespielen

Relevant bedeutet aus Sicht des FC Bayern vor allem: exklusiv. L?ngst ist der FC Bayern zu einem eigenen Medienhaus geworden, das auf seinen Kan?len an 365 Tagen rund um die Uhr 360 Grad Content produziert. Dazu geh?rt?nicht nur der eigene?Fernsehkanal fcb.tv.,?30 Social Media-Plattformen bedienen die Münchner, sie haben international Redaktionen aufgebaut (u.a. in New York und Shanghai, auch in Indien und Russland).??Wir haben weltweit Redaktionen aufgebaut, weil wir immer versuchen, authentischen Content auf allen M?rkten zu liefern und die Menschen vor Ort am besten wissen, was die Fans dort wollen“, sagt Stefan Mennerich.

3. Immer die eigene DNA auf dem Schirm haben

Aller Internationalit?t zum Trotz: ?Wir müssen immer versuchen, unsere Wurzeln im Auge zu behalten. Wir müssen die Leute weltweit erreichen, aber wir müssen die DNA unsere Marker wahren“, sagt Mennerich. ?Wir dürfen nie vergessen, wer wir sind und wo wir herkommen. Der erste Post, der unsere Wurzeln verleugnet, würde unserer Marke schaden.“

4. GIF-Meister FC Bayern: Emotionen sind Weltsprache

In zw?lf verschiedenen Sprachen gibt es mittlerweile Facebook-Accounts?des FC Bayern. ?Und dann gibt es noch diese eine weltweit relevante Sprache“, sagt der Medienchef: ?GIFs“. ?In der Pr?sentation auf der ISPO Digitize zeigt der Medienchef GIFs, auf denen Superstar Frank Ribéry ein?Herz mit den H?nden formt, Thomas Müller in Krachledernen Schuhplattler tanzt und die Spieler den Meistertrainer Jupp Heynckes auf H?nden tr?gen.?

?Bei uns dreht sich alles um Emotionen. GIFs sind die neue globale Weltsprache“, sagt Bayern-Digitalstratege Benjamin Stoll. Stefan Mennerich drückt es so aus: ?Die Emotionen rennen bei uns auf 22 Beinen rum.“

Beispiel für diese spielerische Mischung aus Exklusiv-Content und GIF-Sprache: Als Mats Hummels beim Einstieg in den Mannschaftsbus seinen Pappbecher voll mit Kaffee beim Einstieg fallen lie? und den Kaffee verschüttete, gab es zig Content-Ideen dazu, von Videos über GIFs – an deren Ende eine Conversion in den FC Bayern Shop mit einer Kaffee-Thermoskanne.?

Auf?der GIF-Suchmaschine Giphy hat der FC Bayern inzwischen 1400 Inhalte hochgeladen und damit über 737?Millionen Views erzielt. ?
Damit sind wir in Deutschland der erfolgreichste Markenkanal und international der Fu?ballverein mit den meisten Views“, sagte Bayerns Social Media Chef Felix Loesner dem Magazin ?Business Punk“. Und: ?Grunds?tzlich gilt für uns: In der Kürze liegt die Würze und Bewegtbild vor Bild vor Text."

5. Die Reichweite für Engagement nutzen

Mit diesen GIFs schafft es der FC Bayern 4.0 vor allem auch, seine Fans zu Reaktionen zu bewegen. Sie werden millionenfach mit Likes versehen, kommentiert und vor allem geteilt. ?Die Reichweite alleine?ist nichts wert“, sagt Mediendirektor Mennerich, wirklich wertsch?pfend für die Nutzerbeziehung sei das Engagement. ?Die User müssen zu uns eine Beziehung aufbauen, wir müssen sie interagieren lassen“, erg?nzt Benjamin Stoll.
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6. Die Beziehung zu den Usern ausbauen

Wie aber l?sst sich?die Beziehung zu den Usern ausbauen? Ein Beispiel: Der FC Bayern hat im vergangenen Winter seinen ersten Hackathon ausgerichtet. Benjamin Stoll pr?sentierte auf dem ISPO Digitize Summit die Fakten zum FCBayernHackdays.

  • 226 Teilnehmer aus 43 Nationen ausgew?hlt aus über 1300 Bewerbern
  • Innovativer Ansatz für Kollaboration, Co-Creation, Ideation und Generierung neuer Fanerlebnisse
  • Kollaboration und Ideen-Austausch mit führenden Experten von Google, Facebook, Copa90 etc
  • 46 Ideen und Prototypen, dafür 5-6 ?mit einem Riesen-Potential“ (Stoll)
  • Innovatives Sprungbrett für Fan-Engagement?


Stefan Mennerich leitet auch die?FC Bayern München Digitale & Media Lab?

7. Digital sein bedeutet: Fehler zulassen

?Jeder darf Vorschl?ge machen, jeder wird geh?rt, Fehler werden toleriert“, so beschreibt Stefan Mennerich das Klima in der digitalen Unit des FC Bayern. Digitalstratege Benjamin Stoll erg?nzt: ?Digital zu denken, bedeutet bereit zu sein, Fehler zu machen und davon zu lernen. Und mutig zu sein, also Experimente zu machen.“

8. Digital sein hei?t: Experimente wagen

Zu den Experimenten, die durchaus erfolgreich waren, z?hlt Stoll die ?Augmented Reality“-Funktion, die der FC Bayern auf seiner App integriert hat. Ein Experiment, bei dem sich die Fans Arjen Robben oder Manuel Neuer mit Hilfe von AR ins eigene Schlafzimmer holen?oder mit ihnen an jedem noch so entlegenen Ort der Welt posieren k?nnen – virtuell.

Ab der?Saison 2018/19 k?nnen sich Fans zudem über die Vereins-App gro?e Szenen der Vereinsgeschichte aufs Handy holen, wenn sie mit der Handy-Kamera die von den Bayern-Fans selbst gestalteten Portr?ts von Bayern-Legenden ins Visier nehmen.

9. Die Monetarisierung steht am Ende

So wie der Content und die Reichweite beim FC Bayern steht, das Engagement und der Ausbau der Beziehung zu den Usern folgen, steht die Monetarisierung am Ende dieser Kette, wie Stefan Mennerich erl?utert: ?Erst wenn sich die User bei uns registriert haben, wenn sie zu regelm??igen Besuchern werden und sich engagieren, k?nnen wir ans Monetarisieren denken.“

10. Digitalisierung bietet st?ndig neue Optionen

Mit dem?FC Bayern München Digital?& Media Lab wurde nun eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, der Mediendirektor Stefan Mennerich als Gesch?ftsführer vorsteht. ?Wir bauen anderen Klubs die IT, geben ihnen digitale Beratung, entwickeln die Plattformen technisch weiter, auch für Kunden au?erhalb des Sports.“

Warum der FC Bayern 4.0 die klassischen Felder verl?sst, erkl?rt Stefan Mennerich so: ?Die Marke FC Bayern ist so gro?, dass wir sie über Digitalisierung diversifizieren müssen. Wir werden auch als Agentur auftreten. Das ist der Weg, wie wir weiter wachsen k?nnen. Die klassischen Einnahmen von Sponsoring und TV-Einnahmen sind irgendwann ausgesch?pft, wir gehen weitere Gesch?ftsfelder an.“

11. Digitalisierung ist eine ewige Beta-Phase

Nach allen Social Media Plattformen nimmt der FC Bayern nun das Thema AR und VR, Blockchain und?Drohnen in Angriff. ?Was da sonst noch alles kommt, wei? ich heute nicht“, sagt Mennerich, ?aber wir werden uns jeden Tag ins Zeug legen, immer etwas Neues zu machen."

Für Bayern-Mediendirektor Stefan Mennerich charakterisiert sich ein digitales Mindset so:??Die?digitale Transformation ist eine ewige Beta-Phase.“

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