Autor:
Lars Becker

Ergebnisse des ISPO Digital Readiness Checks vorgestellt

天津快乐十分开奖结果:Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung: ?Es ist nicht rosig um die Sportbranche bestellt“

黑龙江快乐10分走势 www.q8f2.cn Professor Karl Peter Fischer f?llt ein hartes Urteil: Vor allem die Sporth?ndler hinken in Sachen Digitalisierung hinterher. Das ist ein Ergebnis des ISPO Digital Readiness Checks, der auch erschreckende Defizite in Sachen Kundenbetreuung offenbart.

Prof. Karl Peter Fischer auf dem ISPO Digitize Summit

Das erste Fazit der Ergebnisse des ISPO Digital Readiness Checks h?rt sich brutal an:

?Es ist nicht rosig um die Sportbranche bestellt. Besonders krass ist der Handel: Entweder so schmerzbefreit oder der Kunde ist ihm egal. Wenn das so weitergeht, sind zwei Drittel der H?ndler in ein paar Jahren nicht mehr da“, bilanzierte Karl Peter Fischer a auf dem ISPO Digitize Summit.

Selbst in der ?ffentlichen Verwaltung sei man in Sachen Digital Readiness weiter als in der Sportindustrie.

Digitale Readiness Check offenbart erschreckende Ergebnisse

Der Universit?tsprofessor und Inhaber einer Agentur hat den 20-Minuten-Online-Check in Zusammenarbeit mit ISPO entwickelt. über 500 Player aus der Sportbranche haben ihn bisher ausgefüllt und der Stand der Digitalisierung ist bei den meisten Unternehmen schlichtweg erschreckend.

Auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent liegt die Digital Readiness bei den H?ndlern bei gerade 48 Prozent. In Worte übersetzt bedeutet das, dass viele Unternehmen die Digitalisierung entweder gerade planen oder erst vor kurzem damit begonnen haben.



?Die H?ndler kennen ihre Kunden nicht“

?Wie viele Jahre brennt denn die Hütte schon in der Sportbranche? Und jetzt wird im Handel erst damit begonnen“, sagt Werbepsychologe Fischer kopfschüttelnd. Und stellt au?erdem fest, dass die Digitalisierung knallhart Defizite in der analogen Strategie der Sportartikel-H?ndler aufdecke. Beim Thema Personas/Kundenerlebnis ergibt sich in der Umfrage ein Wert von nur 49 Prozent.

?Das erschreckt mich. Die H?ndler kennen ihren Kunden nicht. Sie wissen nicht, was Kunden wollen. Also k?nnen sie auch keine L?sungen für ihre Wünsche bieten“, so Fischer.

Am Chiemsee müsse das Angebot bei einem Sporth?ndler eher in Richtung Wassersport gehen, in Garmisch-Partenkirchen dagegen auf Bergabenteuer. In der Realit?t sei genau das aber nicht so.

Viel Luft nach oben bei Online-Tools

Viele H?ndler würden noch nicht einmal die Suchvorg?nge auf der eigenen Website checken, geschweige denn kostenlose Tools wie Google Analytics benutzen. ?Sie wissen nicht, wie sie sich neu erfinden und ein passendes Businessmodell für eine sich rasant ver?ndernde Einkaufswelt entwickeln k?nnen“, so Fischer.

In Amerika würden schon jetzt 52 Prozent der Kaufentscheidungen mit Hilfe künstlicher Intelligenz von Sprachassistenten wie Alexa oder Siri getroffen. Auch in Deutschland stehen viele Kunden im oder vor dem Sportartikel-Laden und checken online Preise und Angebote.

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Nische als Businessmodell der Zukunft

Trotzdem liegt die Digital Readiness in der Sportbranche beim Thema ?Preise und Zahlungsarten“ nur bei 46 Prozent – viele H?ndler haben sich also noch nicht einmal ernsthaft mit dem Thema besch?ftigt.

Dabei entscheidet die richtige Positionierung in Sachen Preis und vor allem USP über Sein oder Nichtsein der sich rasant ver?ndernden Einkaufswelt. ?Für viele ist vielleicht die Nische das Businessmodell der Zukunft. Dort gibt es n?mlich keine Preisvergleichbarkeit“, glaubt Fischer.

Karl Peter Fischer: ?Handel muss alte Z?pfe abschneiden“

Ebenfalls ein wichtiges Thema ist die (mangelnde) Weiterbildung des Personals in Sachen Digitalisierung. Hier liegt der Wert in der Befragung des ISPO Digital Readiness Checks nur bei 45 Prozent.

?Der Anschluss an die digitale Welt ist ohne gute Mitarbeiter nicht hinzubekommen. Da muss man den Leuten auch mal Freiraum geben, um sich mit verrückten Ideen oder den Tools der Zukunft zu besch?ftigen. Und man muss sich auch als station?rer H?ndler fragen, wie man die Online-Marketing-Tools richtig nutzt und wie man die Verk?ufer der Zukunft richtig ausbildet“, so Fischer.

Gefordert sei exponentielles Denken, denn die Ver?nderungen gehen in immer schnellerem Tempo vonstatten. Fischer: ?Der Handel muss alte Z?pfe abschneiden. Obwohl die Sportindustrie so spannende Produkte hat, hinkt sie in Sachen Digitalisierung hinterher.“

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Lars Becker
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