Autor:
Lars Becker

Zukunftsforscher Prof. Bernd Thomsen auf dem ISPO Digitize Summit

快乐十分黑龙江-百度:Das sind die Trends für die Sportindustrie im Jahr 2050

黑龙江快乐10分走势 www.q8f2.cn Im Jahr 2050 werden die Menschen nur noch durchschnittlich drei statt acht Stunden arbeiten. Das prophezeit?der Zukunftsforscher Prof. Bernd Thomsen in seiner Keynote auf dem ISPO Digitize Summit in München. Die wichtige Botschaft des Innovationsexperten für die Sportindustrie: Die frei werdende Zeit wird neben sozialen Aktivit?ten vor allem mit Sport gefüllt werden.

Der provokante Titel der Keynote von Prof. Thomsen: ?Kein Mensch braucht Digitalisierung!“

Das bietet gro?e Chancen – wenn man sich denn als Marke oder H?ndler auf den bevorstehenden Wandel eingestellt hat. ?Wenn Sie wissen, was 2050 passiert, k?nnen Sie sich jetzt entsprechend aufstellen“, sagt Thomsen. Dazu sei es besonders wichtig, die passende, zukunftsf?hige Strategie zu entwickeln: ?Und die beginnt immer bei ihren Produkten. Nicht bei der Kommunikation.“ Kurz vor diesen Worten hatte Thomsen auf dem riesigen Bildschirm einen Reiter im Sonnenuntergang eingeblendet.



Marken müssen zukunftsf?hig werden

Die ?lteren im Auditorium konnten durch die jahrzehntelange Werbung damit sofort die Marke Marlboro verbinden – doch viele junge Menschen wissen damit nichts mehr anzufangen.

Genauso sieht es mit der Zukunftsf?higkeit der Marke aus: Der einst in den Top 5 der wichtigsten Firmen der Welt beheimatete Glimmst?ngel-Konzern ist weit zurückgefallen. Die Sportartikel-Konzerne Nike und Adidas haben laut Thomsen dagegen ihren Markenwert im letzten Jahrzehnt etwa verdreifacht. Noch krasser aufgestiegen sind die Technologie-Konzerne wie Apple, Facebook oder Google.

Roboter k?nnen vieles, trotzdem braucht es Menschen

Womit direkt wieder die Brücke zum Thema Digitalisierung geschlagen ist. Thomsen: ?Die wird 2050 v?llig normal sein.“ Etwa 50 Jahre sei die Haltbarkeit eines solchen Megatrends, der 2002 schon so richtig begonnen habe. Damals wurden erstmals mehr Daten digital als analog gespeichert.

Die Digitalisierung dürfe kein Selbstzweck sein und müsse immer mit Blick auf die Mitarbeiter beziehungsweise Kunden passieren: ?Roboter k?nnen vieles, aber in Sachen Kreativit?t und Sozialit?t sind wir besser. Die Digitalisierung braucht die Menschen.“

In diesem Zusammenhang hatte Thomsen in einem Interview mit www.q8f2.cn auf die gro?en Defizite in der Sportindustrie verwiesen: ?Lassen wir uns von der vermeintlichen Dynamik der Branche nicht t?uschen. Sie steckt, wie übrigens fast alle klassischen Industrien, weniger in Sport- als in Kinderschuhen der Innovation! Es wird zwar vermehrt in Digitalisierung und Start-Ups investiert, doch ohne erkennbaren Plan. Digitalisierung und Innovation brauchen aber einen Business Plan.“

?Die Digitalisierung der Sportbranche steckt?noch in den Kinderschuhen“, sagt Thomsen.?

?Iconic Health“ als neue Religion?

Zudem, so Thomsen, dürfe man seine Zukunftsstrategie nicht nur auf die Digitalisierung fokussieren: ?Vergessen Sie nicht: Die Digitalisierung ist nur eines von vielleicht 25 Assets der Zukunft.“ Als besonders wichtigen Zukunftstrend hat der Innovationsexperte – und auch hier kommt wieder die Sportindustrie ins Spiel – das Thema ?Iconic Health“ herausgefiltert. Das werde die ?neue Religion“ der Menschen bis ins Jahr 2050 werden.



?Gesundheit wird v?llig neu definiert werden. Dabei wird Glück, die Art, wie man isst und Sport eine Rolle spielen“, so Thomsen. Um auf diesem und anderen Megatrends der Zukunft zu reiten, müsse man sich über die ?DNA des eigenen Unternehmens“ klar werden. Bei der 1984 von ihm gegründeten Thomsen Group sei das der Slogan: ?Mut, das Unm?gliche zu wollen.“ Auch für das Thema Digitalisierung in der Sportindustrie genau das richtige Motto.

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Lars Becker
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